Vétroz liegt im Herzen des Wallis, zwischen Sitten und Martigny. 1862 wurde Vétroz eine unabhängige Gemeinde. Ihr Gebiet ist relativ beschränkt und die Reben decken nur den unteren Teil der Hänge.

Vetroz Dorf
Das Klima
Ein erfreuliches Klima kennzeichnet die Bodenbeschaffenheit von Vétroz und ist für den Weinbau sehr geeignet. Die Sonneneinstrahlung (2000 Stunden pro Jahr) und die Temperaturen begünstigen eine harmonische Entwicklung der Reben und sorgen für eine optimale Reifung der Weinlese. Die mässigen Niederschläge (600 mm pro Jahr) führen zu einem bestmöglichen Gedeihen der Pflanze. Speziell der Föhn im Herbst hat eine ausgezeichnete Wirkung auf die Reifung der Trauben.
Der Boden
Schutthagel oder Ablagerungen kennzeichnen die Böden von Vétroz. Sie sind leicht, kalkhaltig, tiefgründig und besonders fruchtbar. Das Gestein aus schwarzem, lehmhaltigen Schiefer vom Dogger gewährt einen idealen Wasserhaushalt. Mit diesen geologischen Eigenschaften sind die Böden von Vétroz geradezu für den Weinbau prädestiniert.
Der Weinberg Vétroz
Der Weinberg von Vétroz liegt am Südhang des rechten Rhoneufers und dehnt sich auf 181 Hektaren aus.
| Die Rebsorten sind wie folgt aufgeteilt : |
| chasselas |
45 % |
| amigne |
10 % |
| verschiedene weisse Rebsorten |
3 % |
| gamay |
18 % |
| pinot (Blauburgunder) |
20 % |
| verschiedene rote Rebsorten |
4 % |
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Weinberg Nid d'Aigle

Traubenernte Clos des Perdrix

Spätlese
Die Pflanze
Die Bodenbeschaffenheit von Vétroz erlaubt es eigentlich jeder Rebsorte der Region, sich gebührend zu entfalten. Doch insbesondere die Amigne fühlt sich hier speziell begünstigt. Es waren die Römer, die diese Rebsorte ins Wallis brachten und sie in Vétroz heimisch machten. 18 von den 24 im Wallis und auf der Welt bestehenden Hektaren Amigne sind in Vétroz angepflanzt. Die Amigne ist somit ein integrierter Bestandteil des Terroirs von Vétroz.
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Trauben der Sorte Amigne
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